Kurz gesagt: Consent Mode ist ein Google-Mechanismus, über den eine Website den Einwilligungsstatus für einzelne Arten der Speicherung und Nutzung von Daten übermittelt und unterstützte Tags entsprechend anpasst.
Wie ich Consent Mode in der Praxis einsetze
In der Praxis verwende ich Consent Mode nicht als weitere Zahl in einer Präsentation. Zuerst bestimme ich, welche Entscheidung dadurch geklärt werden soll, welche Daten oder Beobachtungen sie stützen und wer aufgrund des Ergebnisses etwas ändern wird. Ich setze den Standardstatus, bevor die Mess-Tags geladen werden, übermittle die Änderung nach der Auswahl der Nutzerin oder des Nutzers und prüfe jede Region sowie jede Einwilligungskategorie. Außerdem dokumentiere ich die Ausgangsbasis, das Messdatum und die Grenzen der Interpretation. So lässt sich später echte Verbesserung von einer Änderung am Tool, an der Stichprobe oder an der Suchanfrage unterscheiden.
Worauf Sie achten sollten
Das größte Risiko ist eine Genauigkeit, die nur präzise aussieht. Consent Mode ist kein Cookie-Banner, keine Rechtsgrundlage und keine automatische Einwilligung; eine falsche Reihenfolge der Skripte kann Daten senden, bevor der Status angewendet wurde. Deshalb vergleiche ich Ergebnisse über die Zeit, anhand einer stabilen Stichprobe und gemeinsam mit dem geschäftlichen Kontext. Wenn der Begriff nicht zu einem konkreten nächsten Schritt führt, ist keine Analyse entstanden, sondern nur ein neues Etikett.
Fragen für eine Entscheidung
- Wer holt wo die Einwilligung ein?
- Ist der Standardstatus vor den Tags gesetzt?
- Unterscheiden wir Analyse- und Werbezwecke?
- Wie überprüfen wir die Aktualisierung nach der Auswahl?