So denke ich
Marketing ist keine Sammlung von Kanälen. Es geht darum, wie ein Unternehmen Geld, Zeit und Aufmerksamkeit verteilt.
Zu dieser Sichtweise bin ich nicht durch ein einzelnes Buch gelangt. Meine eigenen Projekte, die Führung technischer Mitarbeitender, Kundenkampagnen und Situationen, in denen alles aktiv wirkte, aber als Ganzes geschäftlich keinen Sinn ergab, haben mich hierher geführt.
Jedes Ja im Marketing bedeutet mehrere Neins
Das Budget ist begrenzt. Die Kapazitäten der Mitarbeitenden noch mehr. Wenn ein Unternehmen einen neuen Kanal, ein neues Tool oder ein neues Format hinzufügt, kostet das nicht nur Geld. Es kostet Aufmerksamkeit, Verwaltung, Daten und weitere Entscheidungen.
Deshalb frage ich nicht nur, ob etwas funktionieren kann. Ich frage, ob es derzeit die beste Nutzung der Kapazitäten des Unternehmens ist und was dadurch beiseitegelegt wird.
Wir können Unsicherheit nicht beseitigen. Aber wir können mit ihr umgehen.
Im Marketing verfügen wir fast nie über alle Daten. Auf vollständige Gewissheit zu warten bedeutet, keine Entscheidung zu treffen. Ohne Grenzen voranzupreschen bedeutet, teuer zu raten.
Ein sinnvoller Ansatz besteht darin, die Annahme zu benennen, die Größe des Risikos zu wählen, ein Erfolgssignal zu definieren und im Voraus festzulegen, wann wir das Experiment beenden. Das ist nicht weniger mutig. Es ist verantwortungsvoller.
Ein Tool ist keine Strategie. Auch dann nicht, wenn KI in seinem Namen steht.
SEO, PPC, Automatisierung und generative KI können allesamt hervorragend sein. Sie können aber auch das Chaos beschleunigen, das in einem Unternehmen bereits vorhanden ist.
Deshalb beginne ich bei der KI-Sichtbarkeit nicht mit der Frage, wie man Text für einen Algorithmus schreibt. Ich beginne mit der Frage, bei welchem Thema das Unternehmen Erfahrung, eine klare Sichtweise und einen Grund hat, als vertrauenswürdige Quelle zu gelten. Ohne das ist Optimierung nur eine neue Verpackung für ein altes Problem.
Eine Kennzahl wird erst dann nützlich, wenn sie uns dazu bringt, etwas anders zu tun
Mehr Traffic kann eine gute Nachricht sein. Wenn er jedoch auf Themen ohne kommerziellen Zusammenhang entfällt, bläht er möglicherweise nur den Bericht und die Content-Kosten auf.
Ebenso muss ein günstigerer Klick kein Erfolg sein, wenn er schlechtere Anfragen bringt. Ich bewerte eine Zahl immer danach, welcher Entscheidung sie dienen soll.
Eine gute Strategie bleibt verständlich, auch wenn sich der Plan ändert
Ein Unternehmen sollte wissen, warum es etwas tut, welche Annahme es testet und was es dazu bringen würde, die Richtung zu ändern. Dann ist Veränderung kein Chaos. Sie ist das Ergebnis neuer Informationen.
Wenn Sie diesen Rahmen auf eine konkrete Unternehmenssituation übertragen müssen, beginnt dort meine Arbeit und die Zusammenarbeit mit mir.
Prüfen, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist