Kurz gesagt: Eine Reaktivierungskampagne kontaktiert inaktive Kunden oder Abonnenten, um zu prüfen, ob die Beziehung weiterhin sinnvoll ist. Sie erfordert eine klare Definition von Inaktivität und Respekt vor Desinteresse.
Wie ich Reaktivierungskampagnen in der Praxis nutze
Eine Kampagne, die Kunden oder Abonnenten erneut anspricht, die nicht mehr reagieren.
Worauf Sie achten sollten
Ich nutze eine Reaktivierungskampagne, um eine bestimmte Entscheidung zu unterstützen, nicht als Label oder eigenständige Kennzahl. Zuerst bestimme ich Zielgruppe, Situation und Ergebnis, das sich ändern soll. Anschließend kläre ich, welche Belege verfügbar sind, wer auf die Erkenntnis reagieren wird und welcher praktische nächste Schritt folgen sollte. Ich dokumentiere Ausgangsbasis, Messdatum und Grenzen der Interpretation, damit sich eine tatsächliche Verbesserung später von Änderungen an Tools, Stichprobe, Implementierung oder Formulierung einer Suchanfrage unterscheiden lässt. So bleibt die Arbeit mit der Customer Journey und dem geschäftlichen Kontext verbunden, statt zu einer Präsentationszahl zu werden.
Fragen zur Orientierung bei der Entscheidung
- Welche konkrete Entscheidung soll dadurch geklärt werden?
- Welche Belege stützen die Schlussfolgerung, und was bleibt eine Hypothese?
- Was werden wir infolgedessen anders machen?
- Wer trägt die Verantwortung für die Änderung, und wann bewerten wir ihre Auswirkungen?