Kurz gesagt: Eine Roadmap zeigt die zeitliche Reihenfolge von Absichten und Ergebnissen, ihre Verbindungen und Voraussetzungen. Sie ist keine unveränderliche Liste von Terminen, sondern ein Instrument für gemeinsame Orientierung und Priorisierung.
Wie ich Roadmaps in der Praxis nutze
Wenn Menschen über eine Roadmap sprechen, führe ich die Diskussion zurück zu den Belegen. Was wissen wir aus Interviews, Vertrieb, Suchanfragen und echtem Verhalten? Was ist nur eine Annahme? Das Ergebnis sollte aus einer kurzen Reihe verbundener Entscheidungen bestehen, nicht aus einer Liste aller möglichen Aktivitäten. Eine gute Entscheidung muss auch für Menschen außerhalb des Marketings verständlich sein.
Worauf Sie achten sollten
Der häufigste Fehler ist, Benennung mit Entscheidung zu verwechseln. Das Team übernimmt den richtigen Begriff, doch Angebot, Budget und Verantwortung bleiben unverändert. Hüten Sie sich vor Schreibtisch-Frameworks: Eine präzise aussehende Tabelle ist kein Beleg. Wenn eine Roadmap in der Praxis nichts verändert, ist sie nur eine weitere Wortschicht.
Fragen für Entscheidungen
- Welche konkrete Entscheidung soll der Begriff klären?
- Was stützt unsere Aussage und was bleibt eine Hypothese?
- Was werden wir aufgrund dieser Entscheidung anders machen?
- Wer ist für die Änderung verantwortlich und wann bewerten wir ihre Wirkung?