Marketingbegriff im Kontext

Drip-Marketing

Kurz gesagt: Drip-Marketing ist eine vorbereitete Serie von Nachrichten, die im Laufe der Zeit oder als Reaktion auf das Verhalten der Empfänger versendet werden. Jede Nachricht sollte zur Situation des Empfängers passen und natürlich zum nächsten Schritt führen.

Wie ich Drip-Marketing in der Praxis nutze

In der Praxis behandle ich Drip-Marketing nicht als irgendeine weitere Zahl oder Bezeichnung in einer Präsentation. Zuerst kläre ich, welche Entscheidung dadurch präziser werden soll, welche Daten oder Beobachtungen sie stützen und wer auf das Ergebnis hin etwas ändern wird. Ich dokumentiere den Ausgangszustand, das Messdatum und die Grenzen der Interpretation und teste die Arbeit anschließend an einer kleinen, repräsentativen Stichprobe, bevor ich sie ausweite. So lässt sich eine tatsächliche Verbesserung von einer Veränderung des Tools, der Stichprobe oder der Formulierung der Frage unterscheiden.

Worauf Sie achten sollten

Das größte Risiko ist scheinbare Präzision. Eine sorgfältig aufbereitete Zahl, ein Bericht oder eine technische Einstellung kann schlüssig wirken, obwohl sie auf unvollständigen Eingaben, einer schwachen Definition oder einer veralteten Annahme beruht. Deshalb vergleiche ich Ergebnisse über die Zeit, anhand einer stabilen Stichprobe und im kommerziellen Kontext. Wenn Drip-Marketing nicht zu einem konkreten nächsten Schritt führt, hat es keine Analyse hervorgebracht, sondern nur eine weitere Bezeichnung geschaffen.

Fragen für Entscheidungen

  • Welche konkrete Entscheidung soll dadurch präziser werden?
  • Welche Belege stützen die Schlussfolgerung und was ist noch eine Hypothese?
  • Was könnte das Ergebnis verzerren, doppelt erfassen oder verschleiern?
  • Wer ist für den nächsten Schritt verantwortlich und wann bewerten wir seine Wirkung?

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