Kurz gesagt: Eye-Tracking zeichnet Richtung und Verlauf des Blicks einer Person auf. In der Interface- oder Werbeforschung hilft es festzustellen, wohin Menschen sehen – nicht automatisch, warum.
Wie ich Eye-Tracking in der Praxis einsetze
Eine Methode, um aufzuzeichnen, wohin und wie lange eine Person auf visuelle Inhalte oder eine Benutzeroberfläche blickt.
Worauf Sie achten sollten
Ich setze Eye-Tracking ein, um eine konkrete Entscheidung zu unterstützen, nicht als Etikett oder eigenständige Kennzahl. Zuerst bestimme ich die Zielgruppe, die Situation und das Ergebnis, das sich ändern muss. Danach kläre ich, welche Belege verfügbar sind, wer auf die Erkenntnis reagieren wird und welcher praktische nächste Schritt folgen sollte. Ich dokumentiere Ausgangswert, Messdatum und Grenzen der Interpretation, damit sich eine echte Verbesserung später von Änderungen an Tools, Stichprobe, Implementierung oder Formulierung einer Suchanfrage unterscheiden lässt. So bleibt die Arbeit mit der Customer Journey und dem geschäftlichen Kontext verbunden, statt zu einer Präsentationszahl zu werden.
Fragen, die bei der Entscheidung helfen
- Welche konkrete Entscheidung soll dadurch geklärt werden?
- Welche Belege stützen die Schlussfolgerung und was bleibt eine Hypothese?
- Was werden wir infolgedessen anders machen?
- Wer ist für die Änderung verantwortlich und wann bewerten wir ihre Wirkung?