Kurz gesagt: Web 2.0 ist ein historischer Begriff für die Zeit, in der sich das Web vom überwiegend statischen Lesen hin zu nutzergenerierten Inhalten, Zusammenarbeit und interaktiven Diensten entwickelte.
Wie ich Web 2.0 in der Praxis nutze
Ein Begriff für das interaktivere, partizipative Web, das auf nutzergenerierten Inhalten und sozialer Interaktion basiert.
Worauf Sie achten sollten
Ich nutze Web 2.0, um eine bestimmte Entscheidung zu unterstützen, nicht als Label oder eigenständige Kennzahl. Zuerst bestimme ich Zielgruppe, Situation und Ergebnis, das sich ändern soll. Anschließend kläre ich, welche Belege verfügbar sind, wer auf die Erkenntnis reagieren wird und welcher praktische nächste Schritt folgen sollte. Ich dokumentiere Ausgangsbasis, Messdatum und Grenzen der Interpretation, damit sich eine tatsächliche Verbesserung später von Änderungen an Tools, Stichprobe, Implementierung oder Formulierung einer Suchanfrage unterscheiden lässt. So bleibt die Arbeit mit der Customer Journey und dem geschäftlichen Kontext verbunden, statt zu einer Präsentationszahl zu werden.
Fragen zur Orientierung bei der Entscheidung
- Welche konkrete Entscheidung soll dadurch geklärt werden?
- Welche Belege stützen die Schlussfolgerung, und was bleibt eine Hypothese?
- Was werden wir infolgedessen anders machen?
- Wer trägt die Verantwortung für die Änderung, und wann bewerten wir ihre Auswirkungen?