Kurz gesagt: RLSA sind Zielgruppenlisten für Suchmaschinenwerbung mit Personen, die bereits mit einem Unternehmen interagiert haben. Ihre Nutzung hängt von der Datenverfügbarkeit, der Einwilligung und den Regeln der Werbeplattform ab.
Wie ich RLSA in der Praxis einsetze
Ich bewerte RLSA nicht isoliert anhand der Plattformleistung. Ich prüfe die Verbindung zwischen Botschaft, Landingpage, Formular und dem, was anschließend mit einem Kontakt geschieht. Ich beginne mit einem kleinen Test verschiedener Argumente, nicht mit Dutzenden kosmetischer Varianten derselben Anzeige.
Worauf Sie achten sollten
Der Kanal verändert sich schneller als das Prinzip der Entscheidungsfindung. Bei RLSA baue ich deshalb keinen Prozess auf einem einzelnen Trick oder der exakten Oberfläche eines Tools auf. Wichtiger sind die Verantwortung für die Daten, die Qualität der Botschaft, der Ausschluss ungeeigneter Zielgruppen und die Möglichkeit, das Ergebnis zu überprüfen.
Fragen für die Entscheidung
- Wen möchten wir ansprechen, und wen möchten wir ausschließen?
- Welche Hypothese zum Angebot oder zur Botschaft testen wir?
- Was geschieht nach der ersten Reaktion, und wer verantwortet diesen Schritt?
- Messen wir die Qualität der Kunden oder nur die Aktivität im Kanal?