Kurz gesagt: Sensorisches Marketing arbeitet bewusst mit Sehen, Hören, Riechen, Schmecken oder Fühlen als Teil der Erfahrung mit einer Marke und einem Produkt.
Wie ich sensorisches Marketing praktisch nutze
In der Praxis trenne ich beim sensorischen Marketing die kreative Idee von der kommunikativen Aufgabe. Zuerst muss klar sein, wer spricht, was angeboten wird und warum man dem Angebot vertrauen sollte. Erst danach füge ich Überraschung oder Emotion hinzu. Ich bewerte das Ergebnis anhand der Qualität der Reaktion und des anschließenden Verhaltens, nicht nur anhand der Sichtbarkeit.
Worauf Sie achten sollten
Aufmerksamkeit ist nicht dasselbe wie Vertrauen. Sensorisches Marketing kann Reaktionen auslösen und gleichzeitig die Marke schwächen oder eine ungeeignete Zielgruppe anziehen. Achten Sie auf Behauptungen ohne Belege, manipulative Dringlichkeit und ein Format, das das Angebot selbst in den Hintergrund drängt.
Fragen für Entscheidungen
- Wem genau hilft die Botschaft und in welcher Situation?
- Welche eine Bedeutung soll eine Person mitnehmen?
- Welcher Beleg stützt das zentrale Versprechen?
- Wie erfassen wir eine hochwertige Reaktion und was folgt darauf?