Kurz gesagt: Die Suchintention ist die Aufgabe oder das Bedürfnis, das eine Person mit einer Anfrage lösen möchte – zum Beispiel eine Erklärung zu erhalten, Optionen zu vergleichen, einen bestimmten Ort zu finden oder etwas zu kaufen.
Wie ich Suchintentionen in der Praxis nutze
In der Praxis verwende ich den Begriff Suchintention nicht als irgendeine weitere Zahl für eine Präsentation. Zuerst bestimme ich, welche Entscheidung dadurch präziser werden soll, auf welchen Daten oder Beobachtungen sie beruht und wer daraufhin etwas ändern wird. Ich lese die Anfrage zusammen mit den aktuellen Ergebnissen, dem geschäftlichen Kontext und dem, was der Besucher nach dem Lesen sinnvollerweise tun sollte. Außerdem halte ich Ausgangslage, Messdatum und Grenzen der Interpretation fest. So lässt sich später eine echte Veränderung von einer Änderung des Tools, der Stichprobe oder der Formulierung der Anfrage unterscheiden.
Worauf Sie achten sollten
Das größte Risiko ist eine Präzision, die nur echt aussieht. Eine Formulierung kann mehrere Intentionen verbergen, und ein automatisches informatives oder transaktionales Label ersetzt nicht die Prüfung der tatsächlichen Ergebnisse. Deshalb vergleiche ich die Ergebnisse über die Zeit, anhand einer stabilen Stichprobe und zusammen mit dem geschäftlichen Kontext. Wenn der Begriff nicht zu einem konkreten nächsten Schritt führt, ist das Ergebnis keine Analyse, sondern lediglich ein neues Label.
Fragen für Entscheidungen
- Welche Aufgabe möchte die Person erledigen?
- Was weiß sie wahrscheinlich bereits?
- Welches Antwortformat erwartet sie?
- Welche Seite der Website sollte das primäre Ergebnis sein?