Kurz gesagt: Die Content-Gruppierung fasst Seiten anhand ihrer Rolle oder ihres Themas zu Analysegruppen zusammen. Dadurch lässt sich die Leistung beispielsweise nach Template-Typen auswerten, ohne jede URL einzeln zu beurteilen.
Wie ich Content-Gruppierung in der Praxis verwende
Bei der Content-Gruppierung trenne ich zunächst Reichweite vom tatsächlichen Nutzen. Ich definiere Zielgruppe, Situation, Angebot und den nächsten Schritt nach einem Klick oder einer Impression. Ich starte eine Kampagne oder einen Inhalt mit einer zentralen Hypothese und einer Messung, die über den Besuch hinausgeht. Das Budget erhöhe ich erst, wenn ich die Qualität der Anfragen und den Zusammenhang mit dem Vertrieb verstehe.
Worauf Sie achten sollten
Der häufigste Fehler besteht darin, Content-Gruppierung auf ein unklar formuliertes Angebot anzuwenden und zu erwarten, dass der Kanal das Produktproblem löst. Ein weiterer Fehler ist, das gesamte Ergebnis dem letzten Kontakt zuzuschreiben. Eine Person kann ihre Entscheidung aus mehreren Besuchen, Empfehlungen und Vertriebsarbeit entwickelt haben.
Fragen für Entscheidungen
- Wen möchten wir erreichen und wen möchten wir stattdessen ausschließen?
- Welche Hypothese über das Angebot oder die Botschaft testen wir?
- Was geschieht nach der ersten Reaktion und wer verantwortet diesen Schritt?
- Messen wir Kundenqualität oder nur die Aktivität im Kanal?