Kurz gesagt: Ein Produktkonzept baut Wettbewerbsvorteile auf Produktqualität und Funktionen auf. Das Risiko besteht darin, sich auf das Produkt zu konzentrieren und die Situation zu übersehen, in der der Kunde eine Lösung auswählt.
Wie ich ein Produktkonzept in der Praxis einsetze
Wenn ein Unternehmen über ein Produktkonzept spricht, führe ich die Diskussion zurück zu den Belegen. Was wissen wir aus Interviews, Verkäufen, Suchanfragen und dem tatsächlichen Verhalten? Was ist lediglich eine Annahme? Das Ergebnis sollte eine kurze Reihe miteinander verbundener Entscheidungen sein, keine Liste aller möglichen Aktivitäten. Eine gute Entscheidung muss auch für Personen außerhalb des Marketings verständlich sein.
Worauf Sie achten sollten
Der häufigste Fehler besteht darin, Benennung mit Entscheidung zu verwechseln. Das Team lernt den richtigen Begriff, aber Angebot, Budget und Verantwortung bleiben unverändert. Hüten Sie sich vor am Schreibtisch erstellten Frameworks: Eine präzise wirkende Tabelle ist kein Beleg. Wenn ein Produktkonzept in der Praxis nichts verändert, ist es nur eine weitere Wortschicht.
Fragen für Entscheidungen
- Welche konkrete Entscheidung soll der Begriff klären?
- Was stützt unsere Aussage und was ist noch eine Hypothese?
- Was werden wir aufgrund dieser Entscheidung anders tun?
- Wer trägt die Verantwortung für die Änderung und wann bewerten wir ihre Wirkung?