Kurz gesagt: Intensive Distribution zielt darauf ab, ein Produkt an möglichst vielen geeigneten Verkaufsstellen verfügbar zu machen. Sie eignet sich besonders dort, wo Kunden einen einfachen und häufigen Kauf erwarten.
Wie ich Intensive Distribution in der Praxis einsetze
Ich nutze Intensive Distribution als Arbeitsrahmen, nicht als Punkt auf einer Präsentations-Checkliste. Ich vergleiche das Versprechen des Unternehmens mit dem, was der Kunde bei der Suche, beim Kauf und bei der Nutzung tatsächlich erlebt. Ich überführe die Differenz in eine konkrete Aufgabe und lege im Voraus fest, woran wir Fortschritte erkennen. So wird aus einem allgemeinen Begriff ein Werkzeug für Produkt, Marketing und Vertrieb.
Worauf Sie achten sollten
Ein Workshop allein garantiert kein Ergebnis. Das Problem entsteht, wenn Intensive Distribution von Wirtschaftlichkeit, Teamkapazität oder Kundenerlebnis losgelöst wird. Jede Aussage braucht daher eine Quelle, eine verantwortliche Person für den nächsten Schritt und einen Termin zur erneuten Prüfung.
Fragen für die Entscheidungsfindung
- Welche konkrete Entscheidung soll der Begriff präzisieren?
- Worauf basiert unsere Aussage, und was ist noch lediglich eine Hypothese?
- Was werden wir aufgrund dieser Entscheidung anders tun?
- Wer ist für die Änderung verantwortlich, und wann bewerten wir ihre Wirkung?