Kurz gesagt: Innovatoren sind Menschen oder Organisationen, die neue Lösungen früher als der größte Teil des Marktes übernehmen oder entwickeln. Die Bereitschaft, etwas Neues auszuprobieren, bedeutet jedoch nicht automatisch Zahlungsbereitschaft oder langfristige Bindung.
Wie ich Innovatoren praktisch einsetze
Ich nutze Innovatoren als Arbeitsrahmen, nicht als Schublade in einer Präsentation. Ich vergleiche das Versprechen des Unternehmens mit dem, was der Kunde beim Suchen, Kaufen und Nutzen tatsächlich erlebt. Die Differenz überführe ich in eine konkrete Aufgabe und lege im Voraus fest, woran wir Fortschritt erkennen. So wird aus einem allgemeinen Begriff eine Hilfe für Produkt, Marketing und Vertrieb.
Worauf Sie achten sollten
Ein Workshop allein garantiert kein Ergebnis. Das Problem entsteht, wenn Innovatoren von Wirtschaftlichkeit, Teamkapazität oder Kundenerfahrung losgelöst werden. Jede Aussage braucht daher eine Quelle, einen Verantwortlichen für den nächsten Schritt und ein Datum, an dem wir darauf zurückkommen.
Fragen für Entscheidungen
- Welche konkrete Entscheidung soll der Begriff klären?
- Was stützt unsere Aussage, und was ist noch lediglich eine Hypothese?
- Was werden wir aufgrund dieser Entscheidung anders tun?
- Wer ist für die Veränderung verantwortlich, und wann bewerten wir ihre Wirkung?